Über mich
Ich fotografiere seit 2007 und habe in dieser Zeit viel ausprobiert: Porträts, Aktfotografie, Landschaften – und immer wieder Experimente, einfach weil mich Bildwirkung und Technik gleichermaßen reizen. Seit etwa 2016 reise ich deutlich mehr, und genau das hat meinen Blick geschärft: Licht lesen, Wetter einschätzen, Perspektiven finden. Heute plane ich Fotolocations und die besten Tageszeiten meist schon lange vor einer Reise – nicht als starres Drehbuch, sondern als Grundlage, damit vor Ort genug Raum für spontane Momente bleibt.
Meine Motive sind oft ruhig, klar und eher „weniger ist mehr“: starke Linien, Stimmung, Tiefe – und dieses eine Licht, das eine Szene plötzlich besonders macht. Viele meiner Bilder entstehen an Orten, an denen man nicht einfach „kurz aussteigt“, sondern bewusst wartet, läuft, wiederkommt. Ich mag genau dieses Zusammenspiel aus Planung und Geduld.
Seit 2020 gehört auch die Drohnenfotografie fest dazu. Angefangen habe ich mit der DJI Air 2; inzwischen fliege ich die DJI Air 3 und nutze sie vor allem für meine Reisefilme auf YouTube. Für mich ist die Drohne kein Spielzeug, sondern eine Erweiterung des Blickwinkels: Luftbilder zeigen nicht nur „von oben“, sondern ordnen Landschaften neu – Muster, Übergänge, Maßstab. Gerade in Bergen, an Küsten oder in weitläufigen Tälern entstehen so Perspektiven, die man am Boden schlicht nicht bekommt.
In der Nachbearbeitung arbeite ich mit Lightroom, Photoshop, Premiere und After Effects. Dabei geht es mir nicht um Effekte um jeden Preis, sondern um Feinarbeit: Farben sauber setzen, Kontraste kontrollieren, Übergänge ruhig halten und die Stimmung so wiedergeben, wie sie sich vor Ort angefühlt hat. Film ist für mich die logische Ergänzung zur Fotografie – nicht hektisch, sondern bewusst geschnitten, mit Zeit für Details und Atmosphäre.
Was ich kreativ mache, entsteht aus reiner Freude am Lernen: neue Tools, neue Techniken, neue Wege. Vielleicht merkt man das auch auf meiner Webseite: Sie ist nicht einfach nur Galerie, sondern ein wachsendes Portfolio – mit klaren Kategorien, Reisestrecken und Orten, die ich nach und nach dokumentiere. Am Ende geht’s immer um dasselbe: neugierig bleiben, genauer hinsehen – und Bilder machen, die länger wirken als nur einen Moment.